Arganil im Gebirge "Serra de Açor"
Arganil
ist ein Landkreis im Bezirk Coimbra im Gebirge "Serra de Açor" nahe der "Serra da Estrela", Zentralportugal, touristisch eingebunden in die Route der Schieferdörfer Portugals.
Arganil in Zentralportugal, Bezirk Coimbra ist für das Gebirge "Serra do Açor" und die restaurierten Schieferdörfer bekannt.
Die Gemeinden im Landkreis sind: Anceriz, Arganil, Barril de Alva, Benfeita, Celavisa, Cepos, Cerdeira, Coja, Folques, Moura da Serra, Piódão,
Pomares, Pombeiro da Beira, São Martinho da Cortiça, Sarzedo, Secarias, Teixeira, Vila Cova de Alva, die an Arganil angrenzenden Landkreise, sowie die Flussverläufe vom Rio Alva und Rio Ceira.
Nachbarkreise von Arganil sind:
Penacova,
Tábua,
Oliveira do Hospital,
Seia,
Covilhã,
Pampilhosa da Serra,
Góis,
Vila Nova de Poiares.
Touristeninformation Arganil
Casa Municipal da Cultura de Arganil
Avenida das Forças Armadas - Arganil
E-mail: turismo.arganil@cm-arganil.pt
Touristeninformation Piódão
Das Fremdenverkehrsamt von Piodão gibt
Auskünfte über Übernachtungsmöglichkeiten und Wanderwege in der Umgebung.
Largo Cónego Manuel Fernandes Nogueira
Piódão
Telefon / Fax - 00351 235 732787
Touristeninformation Côja"
Hier kann man sich in den Sommermonaten über touristische Aktivitäten, Busverbindungen, Campingplatz und Ferienwohnungen, archäologischen Grabungen in der Gemeinde
Coja erkundigen.
Telefon: 00351 - 235 721349
Öffnungszeiten: 15. 06. - 15. 09.
Geschichte Arganil
Archäologischen Grabungen zufolge war die Region schon in der Kupfersteinzeit besiedelt ("Necrópole dos Moinhos de Vento").
Aus der römischen Epoche blieben Spuren eines Militärlagers ("Acampamento Militar Romano da Lomba do Canho"), welches etwa 100 Jahre lang genutzt wurde.
Arganil erhielt vom Bischof von Coimbra die Stadtrechte im Jahre 1114. Das Dokument ist erhalten geblieben und im Rathaus von Arganil zu besichtigen.
Das Städtchen wurde während der
Napoleonischen Kriege
im Jahre 1811 von den Truppen Napoleons eingenommen.
Der Feldzug Napoleon Bonapartes auf der Iberischen Halbinsel dauerte von 1807 bis 1814. Begonnen hatte er als Versuch Frankreichs, Portugal mit in die Handelsblockade gegen Großbritannien einzubinden.
Sie hinterliessen, wie auch in anderen Orten Zentralportugals verwüstetes Land. Die erbitterte und geschundene Bevölkerung bezeichnete Napoleon deshalb als "blutdrünstigen Korsaren".
Serra do Açor - Arganil
Das Gebirge "Serra do Açor" (höchster Punkt: 1350 Meter) im Landkreis Arganil bildet gemeinsam mit den Gebirgen "Serra da Estrela" und "Serra de Lousã" einen mächtigen Gebirgszug, der Portugal geografisch in Nord und Süd teilt. Die "Serra do Açor" hauptsächlich aus Schiefergestein steht seit 1982 unter Naturschutz (373 Hektar).
Der Wald "Mata da Maragaça" und der Wasserfall "Fraga da Pena" bieten aussergewöhnlich schöne Erlebnisse innerhalb der Bergwelt. Der Wanderer trifft auf abgeschieden gelegene Dörfer ganz aus Schiefer erbaut, weite Anhöhen, Eichen- und Kastaninenwälder, Flüsse wie den
"Ceira" und "Alva" sowie Wasserfälle und Naturschwimmbecken.
Campingplätze im Landkreis Arganil
"Parque Municipal de Campismo de Sarzedo"
Der Campingplatz befindet sich an der Landstrasse
E.N. 342 am Kilometer 3.
500 Meter vom Ort Sarzedo und 3 km von Arganil entfernt, am linken Ufer vom Fluss "Rio Alva". Er bietet Platz für 375 Camper
auf einer Fläche von 35.000 m2. Neben dem Zeltplatz gibt es 5 moderne Bungalows für jeweils 2 Personen.
Estrada Nacional 342 - Sarzedo
Tel: (+351) 235 205 706
Fax: (+351) 235 200 134
Email: camping@cm-arganil.pt
"Parque de Campismo da Bica"
GPS: N 40º 16' 09'' W 007º 53' 52''
Der Campingplatz befindet sich in 400 Metern Höhe im Dorf "Pomares" im Gebirge
"Serra do Açor" am Flüsschen "Ribeira de Pomares" an einer alten römischen Brücke, etwa 4 Km vom Ort "Avô" und 21 Km von "Oliveira do Hospital" entfernt.
Er hat Kapazitäten für 100 Camper, man kann in Naturschwimmbecken baden und die Schieferdörfer
Piódão, Arganil, Coja und Benfeita besuchen. [Fläche: 10.000 m2]
Bica Pomares
Tel: (+351) 235 731 382 -
Fax: (+351) 235 732 744
"Parque Lugar da Várzea" - Yurt Holiday Portugal
(Campen in einer Jurte)
Dieser Platz befindet sich zwischen Arganil und Gois in Pracerias. Er wurde von der Zeitung "Times" als einer "coolsten" Campingplätze Portugals bezeichnet.
Ein Aufenthalt in einer romantischen, mongolischen Jurte, direkt im Zentralgebirge
Portugals ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das Camp befindet sich eine Stunde landeinwärts von Coimbra. Die Jurten sind auf traditionelle und originelle Weise möbliert. Die Betreiber haben sich der ökologischen Landwirtschaft verschrieben. Die Jurte sind umgeben von Oliven, Wein und Obstbäumen. Ein eigener Brunnen liefert Nutz- und Trinkwasser. Strom wird mit einer Solaranlage erzeugt. Die umliegenden Berglandschaft lädt ein zu ausgiebigen Spaziergängen, schwimmen in Flüssen oder anderen sportliche Aktivitäten.
Tel: (+351) 235 208 562 |
Email: yurtholidayportugal@gmail.com
www.yurtholidayportugal.com/indexdt.html
"Parque de Campismo de Coja"
im Dorf Coja am Fluss Alva
Man kann zelten oder einen Bungalow mieten.
Tel.: (+351) 235 729 666 | Fax: (+351) 235.728945
Email: coja@fcmportugal.com
http://coja.no.sapo.pt/bungalows.htm
Badestrand am Fluss
Peneda Talhada (Secarias) - Praia Fluvial Secarias
Secarias | Landkreis Arganil | Bezirk Coimbra
Anfahrt: Strasse N17, beim Kilometer 55 im Ort Catraia de Mouronho auf die Strasse N337 in Richtung Mouronho und Secarias abbiegen.
Flussbadestrand am Fluss Alva. Vorhanden sind: Bar, Sanitäranlagen, Duschen, Picknickpark, Grillplatz, Kinderspielplatz und Kinderbadebecken, ein Kiosk, Rettungsschwimmer.
Pomares im Gebirge "Serra do Açor"
Pomares | Coja | Landkreis Arganil | Bezirk Coimbra
Von Arganil aus die Strasse 342 in Richung Coja , in Coja auf der gleichen Strasse weiterfahren in Richtung Vila Cova de Alva. Im Ort Avô die Strasse 513 bis Pomares fahren.
Dieser Badeort am Flüsschen "Ribeira da Moura" befindet sich zusammen mit dem Campingplatz Bica im Gebirge Serra do Açor. Vorhanden sind: Bar, Sanitäranlagen, Duschen, Picknickpark, Grillplatz, Kinderspielplatz und Kinderbadebecken, ein Kiosk, Rettungsschwimmer.
Schieferdorf Piódão - Badestrand am Fluss
Piódão | Coja | Landkreis Arganil | Bezirk Coimbra
Anfahrt: Von Arganil aus - die Strasse 342, durch Coja bis Piodão.
Piodão ist das besterhaltendste Schieferdorf Portugals. Es befindet sich isoliert im Gebirge. Im Tal beim Dorf Piodão rauscht ein Wildwasserbach vorbei, wo man im Sommer auch baden kann.
Bei Piodão befindet sich das Dorf "Foz de Egua" mit einem wunderbaren Badeplatz, an einer alten runden Steinbrücke und einer darüberschwebenden Hängebrücke über die Gebirgsbäche "Ribeiras de Piódão" und "Chãs D Égua". Im Sommer ist es ein paradisischer Ort, wo man wunderbar im kristallklaren Wasser baden kann.
Badestrand am Fluss in Coja
Coja | Landkreis Arganil | Bezirk Coimbra
Coja ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Arganil. Zu Coja gehören die Dörfer:
Pisão, Esculca, Salgueiral, Machouro, Medas, Vale do Carro, Casal Mourão, Pai Espada, Travasso.
Man kann im Fluss Alva Kanu fahren, angeln und baden. Die Badestelle ist besonders schön, da sich nach einer Stromschnelle ein weiter ruhiger Wasserspiegel bildet.
An der rechten Flusseite wurde eine alte Wassermühle in ein Restaurant mit Bar und Terasse umgewandelt.
Badestrand am Fluss: Praia Fluvial de Benfeita
Benfeita | Landkreis Arganil | Bezirk Coimbra
Dieser Badestrand am Fluss befindet sich im Schieferdorf Benfeita an der linken Seite vom Flüsschen
"Ribeira de Benfeita". Nach einer Stromschnelle bildet sich hier ein grosser ruhiger Wasserspiegel, ideal zum Baden auch für Kinder, da ein Extrabecken eingerichtet wurde. Von dort aus
kann man zum Wasserfall "Fraga da Pena" und zum Wald und Naturschutzgebiet "Mata da Margaraça" wandern.
Hotel, Gästehaus, Pension
Hotel de Arganil ***
Avenida das Forças Armadas - Arganil
Email: hotelarganil@iol.pt
Tel: (+351) 235 205 959
Das "Hotel de Arganil" zeichnet sich durch seine familiäre und gemütliche Atmosphäre aus.
Es liegt in der Umgebung vom Açor-Gebirge und 38 km von Piódão entfernt. Dieses Hotel verfügt über Konferenz- und Meetingräume.
34 Zimmer, Frühstücksservice, Bar, Wohnraum mit Kamin, Terasse, Kongress-Raum
Bed and Breakfast
Residencial Canário ****
Rua de Oliveira Matos
Arganil
Tel: (00351) 235 202 457
Fax: (00351) 235 205 368
24 Zimmer, Frühstücksservice, Bar
Landferienhaus
Casa da Glória
Pomares
Telf: 235 731 156 Fax: 235 731 267
Bed and Breakfast
Pensão Flor do Alva
Rua D. Ernesto Sena de Oliveira
Côja
Telefon: (00351) 235 721 152
2 Doppelzimmer, Terasse
typische Gerichte der Region werden auf Wunsch serviert
Bed and Breakfast
Pensão "Pic-Nic do Paço"
Rua D. Egas Faces
Coja
Telf: 235 721 225
Bed and Breakfast
Residencial Victocális
Rua Conselheiro Dr. Albino Figueiredo
Coja
Telf: 235 729 383
Landferienhaus
Casa do Algar
Piodão
Telf: 235 732 771
Landferienhaus
Casa da Padaria
Piodão
Telf: 235 732 773
Casa Dona Maria
Ferienwohnungen
Casa Dona Maria
Das Ferienhaus befindet sich im im Dorf "Vila Cova de Alva" mit 500 Einwohnern, am Fluss Alva nahe der Serra de Açor und Serra da Estrela.
Man kann Ferienwohnungen mieten (Erdgeschoss 6 Personen und im ersten Stock 4 Personen). Küche, Veranda usw, sind vorhanden. Von der Veranda hat man einen wunderbaren Blick auf den Ort. Die Ferienwohnungen werden von Niederländern betreut.
www.casadonamaria.nl
Quinta do Rio Alva
Ferienhaus
Ferienhaus "Quinta do Rio Alva"
Anfahrt: Lissabon - Autobahn A 1 in Richtung Porto, an "Coimbra" vorbeifahren, dann die Abfahrt "Viseu" nehmen (Landstrasse IP 3).
Dann durch "Penacova" fahren, über eine Brücke, die den Fluss Mondego überquert, danach kommt eine Abfahrt nach "Covilhã/Arganil" (IC 6).
Zirka 25 Kilometer fahren bis "Moita da Serra" und weiter bis "Arganil". Von dort nach "Secarias" fahren, dann kommt man über eine Brücke (Rio Alva) und nach "Ronqueira". Von dort sieht man schon die
Quinta do Rio Alva.
Ausflugsziele: Tábua, Midões, Avô, Coja, Piódão, Vide, Arganil und Mouronho.
www.quintarioalva.net
Casa da Quinta
Ferienhaus
Ferienhaus "Casa da Quinta"
Das rustikale Ferienhaus (Erdgeschoss und ein Stockwerk) inmitten eines Biolandgutes befindet sich nahe beim Dorf: Avô (1.5 km). Vom Haus aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Fluss Alva.
Es gibt Platz für 6 Personen. Eine komplett eingerichtete Küche und Heizung sind vorhanden.
www.portugal-miradouro.net/casadaquinta/casa
Convento do Desagravo
Historisches Luxushotel
Pousada "Convento do Desagravo"
Ort: Vila Pouca da Beira
Gebirge: Serra da Estrela
Landkreis: Oliveira do Hospital
Auf Grunde der landschaftlich schönen Lage in der Nähe der Gebirge "Serra da Estrela" und "Serra do Açor" kann man in viel unternehmen. Jagd, Kanusport, Klettern und Wandern im Gebirge, Angeln, Schwimmbad, Tennis. Das Luxushotel ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht.
Der Geschichte nach geht der Klosterbau des "Convento do Desagravo" auf ein Gelübde des Bischofs
D. Francisco de Lemos de Faria Pereira zurück, der es im 18. Jh. errichten liess.
www.pousadas.pt
Stelle die Seite oben rechts in Deutsch ein,
klicke oben links bei Region auf "Zentrum"
und dann im Feld darunter (Pousada) auf "Vila Pouca da Beira"
Schieferdorf Benfeita
Es existieren Dokumente aus dem Jahre 1196, die beweisen, dass das Schieferdorf Benfeita, was soviel wie "gut gemacht" bedeutet, schon zur damaligen Zeit besiedelt wurde. Die älteren Einwohner des Dorfes behaupten, das Dorf hätte früher einer Legende nach wegen der umliegenden Kastanienwälder den Namen "Valverde" (grünes Tal) getragen.
Zur Änderung des Dorfnamens soll es nach dem Bau der Kapelle "Santa Rita" gekommen sein, die im Grundriss acht gleich grosse Wandabmessungen hat und "so gut gemacht war", dass man auch das Dorf so nannte. In Benfeita leben zur Zeit nur noch etwa 100 Einwohner.
Die gastronomischen Besonderheiten von Benfeita und umliegenden Ansiedlungen sind Maisbrot (Broa de Milho) und Lammragout (Chanfana).
Jedes Jahr werden in Benfeita drei religiöse Feste veranstaltet: "Santíssimo Sacramento" im Juni, "Senhora da Assunção" im August und "Nossa Senhora das Necessidades" im September.
Der 1. Mai wird traditionell "Tag der Schlange" genannt, an diesem Tag sammelt die Bevölkerung Ginsterzweige und befestigt sie zum Schutz vor Schlangen und Schutz vor Hungersnot an Türen und Fenstern. Am 1. November werden die Gräber der verstorbenen Angehörigen geschmückt und dazu ein Picknick mit viel Fleisch und Wein veranstaltet.
Heiligabend versammeln sich die Einwohner an der Kapelle
"Nossa Senhora da Assunção" (mit der Figur der Heiligen "Cäcilia von Rom", Patronin der Kirchenmusik im Innenraum) um ein Lagerfeuer.
Schieferdorf Soito da Ruiva
Das Dorf Soito da Ruiva befindet sich zwischen den Gebirgen der "Serra da Estrela" und "Lousã" im "Gebirge Açor" in 700 Metern Höhe in der Gemeinde Pomares im Landkreis Arganil.
Der Name soll der Legende nach von einer Familie mit Landbesitz und Kastanienwäldern stammen. Diese Familie hatte
eine Tochter mit kupferfarbenem Haar, deshalb der Name "ruivo", was soviel wie kastanienbraun oder mahagonirot bedeutet. Früher lebten hier noch 300 Einwohner, heute sind es nur noch 19, meist ältere Menschen. Typisch für dieses Bergdorf ist die berufliche Entwicklung seiner Einwohner in der Vergangenheit.
Wenn die Kinder acht oder neun Jahre alt waren, mussten sie die Herden um Dorf bewachen, andere wurden zu reichen
Gutsbesitzern in der Umgebung oder in grosse Städte gebracht, um dort als Hausmädchen oder Knecht zu dienen. Das einsame Dorf ohne Strasse zur Aussenwelt, ohne Elektrizität und Telefon hatte als einzige Verbindung den Postboten, der dreimal pro Woche erschien. Die Menschen lebten von dem, was sie selbst anbauten - Mais, Wein, Kartoffeln, Oliven und ihren Schaf-und Ziegenherden, die den Käse garantierten.
Die Frauen gingen dann 5 Stunden lang durch die Berge mit Körben voller Käse bis zu den Bergwerken "Minas da Panasqueira",
um den Käse dort zu verkaufen. Jede Familie besass auch einige Hühner. Die Eier wurden in Strohkörben aufbewahrt und an Festtagen zum Backen von "tigelada" (aus Eiern, Milch, Honig, Zimt und Zucker) und "pão-de-ló"
verwendet. Dazu wurden Schweine gehalten, die im Früjahr angeschafft, gemästet und zum Jahresende geschlachtet wurden.
Das Fleisch wurde zu Räucherwürsten und Schinken verarbeitet oder eingesalzen. Gegessen wurde hauptsächlich Bohnen, Mais-und Weizenbrot, Maisbrei, Honig, Esskastanien und Kürbissuppe.
Das Brot wurde in einem gemeinschaftlichen Ofen des Dorfes gebacken. Im Juli, zur Maisernte versammelten sich die
Dorfbewohner, um gemeinsam die Maiskolben von den Blättern zu schälen. Der Mais wurde dann in Wassermühlen gemahlen. Auch zur Weinlese arbeitete man zusammen, aus dem Nektar stellte man dann Weinbrand und Wein her.
Dorf Monte Frio
Der Ort, wo sich heute das Dorf Monte Frio befindet, war früher Wald und wilde Landschaft. Der Bauer
Vasco Domingues begann dort Holzhäuser zu errichten, wobei er das Holz aus dem Wald Mata da Margaraça holte. Der Name der Ortschaft soll auf die Schäfer der Region zurückgehen, die ihre Schafherden auf den Berg brachten und es dort als sehr kalt empfanden, deshalb der Name: "Monte Frio" (Kalter Berg).
Das traditionelle
"jogo da malha", ein alter portugiesischer Zeitvertreib, wird noch heute hier gespielt. Dabei wird eine Metallscheibe an einen etwa 20 Meter entfernt stehenden Holzpfahl geschleudert, mit dem Ziel ihn zu treffen.
Schieferdorf Pardieiros
Pardieiros ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Benfeita, Landkreis Arganil. Dieses Dorf existiert nachweislich seit 1527.
Schieferdorf Foz d`Égua
Das Dorf Foz d`Égua gehört zur Gemeinde Piódão im Gebirge "Serra do Açor". Besonders schön ist der Gegirgsbach "Ribeiras de Chãs", wo man auch baden kann.
Die Einwohner lassen traditionsgemäss am Palmsonntag vom Dorfpfarrer einen Olivenzweig segenen und befestigen ihn dann über dem offenen Kamin oder dem Hauseingang, um vor Unwettern geschützt zu sein.
Zu Weihnachten versammelten sich alle um ein grosses Lagerfeuer, verbrannten Olivenzweige, was "Tição do Natal" genannt wurde. Dazu ass man kleine in Olivenöl gefrittete Kuchen. Das wurde Olivenöl in Kupferkesseln über dem Feuer erhitzt.
Nach Neujahr gingen die jungen Leute von Tür zu Tür, sangen (Cantar as Janeiras), wünschten ein frohes Neues Jahr und erhielten als Gegengabe Nüsse und Kuchen, eine Tradition, die sich leider nicht erhalten hat.
Schieferdorf Piódão
Region: Zentrum, Landkreis Arganil
Piodao ist ein kleines Schieferdorf im Kreis Arganil.
In der abgeschiedenen Gegend lebten im Jahre 2001 nur 224 Einwohner, meist ältere Menschen.
Das heutige Dorf steht auf den Resten einer alten Siedlung "Casal de Piodam", was soviel bedeutet wie "Leute, die zu Fuss gehen".
Zur Gemeinde Piodao zählen folgende Dörfer: Malhada Chã, Chãs d`Egua, Tojo, Fornea, Foz d´Egua, Barreiros, Covita, Torno, Casal Cimeiro und Casal Fundeiro.

Die wichtigsten Gerichte in dieser einsamen Bergregion sind
Lammragout (Chanfana),
gesottenes Zicklein
(cabrito assado),
Krautsuppe (sopa serrana, aus Weisskraut, Rübenkraut, Schinken, Olivenöl , Maismehl),
Bohnensuppe (caldo da panela, aus Rote Bohnen, Schweineohr, Schweineschnauze, Olivenöl, Minze, Weisskraut, Reis),
Brotbrei (açorda),
Schinken (presunto),
Eierkuchen (tigelada),
Olivenölkekse (biscoitos de azeite) und
Maisbrot (broa de milho). Traditionelles Getränk ist der
Medronho (portugiesischer Obstschnaps) und
Honiglikör (aguardente de mel).
Portugal
Lissabon
Algarve
Ferienwohnung
Weinverkostung
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Surfcamps
Lissabon Portwein Fado Camping
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Fotos: (c) carl881 » zur besseren Ansicht mit der Maus die Fotos berühren «
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Serra do Açor | Foto: (c) Marco.veloso