Batalha
Batalha, wörtlich "Schlacht", ein Ort aus der glorreichen Zeit Portugals, befindet sich im Bezirk Leiria, nahe am Fluss "Lena", im
Gebirges "Aire e Candeeiros", im Zentrum Portugals.
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Der Name Batalha, wörtlich "Schlacht", bedeutet für Portugal eine der Sternstunden
seiner Geschichte. Im Dynastiestreit mit Spanien gelobte im Jahre 1385 der König Johann I. (1385 - 1433) der Heiligen Jungfrau
Maria die Stiftung eines Dominikanerkloster, wenn sie ihm den Sieg gewähren würde.
So kam es dann auch: Portugal
siegte über die kastillischen Truppen, und sicherte damit seine Unabhängigkeit. Mit dem Beginn der Avis-Dynastie begann 1388
der Bau eines prachtvollen architektonischen Kunstwerkes.
Obwohl das
"Kloster Santa Maria da Vitoria" (Kloster der heiligen siegreichen Maria), heute als Kulturerbe von der
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UNESCO anerkannt, bis Mitte des 16.
Jahrhunderts eine Baustelle blieb und obwohl insgesamt fünfzehn Baumeister im Auftrag von sechs
Königen an ihm arbeiteten, entstand letztendlich eine kunstvolle, in sich geschlossene harmonische Klosteranlage.
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Geschichtlich wird Batalha mit der "Schlacht von Aljubarrota" am 14. August 1385 in Verbindung gebracht.
Vor dem Kloster hat man mit einer Reiterstatue dem siegreichen Feldherrn Nuno Alvares Pereira [berühmter portugiesischer Heerführer] ein Denkmal gesetzt.
Im Jahre 1426 begann man mit der Errichtung der Grabkapelle für den König,
seine Gattin und die königlichen Nachkommen.
Diese Kapelle wurde 1434 vollendet, so dass der König und
seine bereits 1415 verstorbene Frau Filipa de Lencastre dort beigesetzt werden konnten.
Der Bau besteht aus einem einfachen quadratischen Unterbau und einer oktogonalen Kuppel, die sich auf acht Pfeilern über den Bau erhebt.
Der Doppelsarkophag des Königpaares steht in der Mitte des Raumes, während sich die Grabmäler ihrer vier Kinder in den Wandnischen
befinden, u.a ihr bekanntester Sohn Dom Henrique o Navegador (Heinrich der Seefahrer).
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Batalha
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Portal
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Kloster
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Sarkophag
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Detail
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Feste - Sehenswürdigkeiten Batalha

Santissima Trindade - (8 Wochen nach Ostersonntag)

Espirito Santo do Reguengo do Fetal - (8 Tage vor dem Trinidade-Fest)

Nossa Sra. do Fetal - im Oktober

Aljubarrota-Fest, 14. August, in Erinnerung an die bedeutende Schlacht von Aljubarrota.

Kloster Santa Maria da Vitoria" (Kloster der heiligen siegreichen Maria)

Doppelsarkophag von Joao und Filipa de Lancastre in Batalha

Kirche "Igreja de Nossa Sra. dos Prazeres"

Kapelle "S. Jorge" - Skulptur aus Stein (14. Jahrhundert),
S. Jorge tötet einen Drachen

Ethnologisches Museum

Kirchen "Misericordia" und "Exaltação de Santa Cruz", 1532 gegründet von König Manuel.

Batalha, mit Kirche
"Igreja Matriz", Kapelle "Capela da Misericordia", Brücke "Ponte da Boutaca"
Tropfsteinhöhlen in der Umgebung von Batalha
Tropfsteinhöhle "Grutas da Moeda"
Die im Jahre 1971 von zwei Jägern entdeckte Tropfsteinhöhle "Grutas da Moeda" befinden sich bei São Mamede ca.15 km südöstlich von Batalha. (Von hier ist es nicht weit zum Wallfahrtsort »
Fatima.
In diese Grotte, 45 Meter tief, kann man kann 350 Meter weit hineingehen.
Die Grotte ist von 9-18 Uhr (im Sommer bis 19 Uhr) geöffnet. Die Führungen dauern durchschnittlich 25 Minuten.
www.grutasmoeda.com (Seite in portugiesisch)
Tropfsteinhöhlen "Santo Antonio" und "Alvados"
Diese seit 50.000 Jahren bestehenden Tropfsteinhöhlen wurden 1955 und 1964 entdeckt. Sie befinden sich nah beieinander im Naturpark Serra de Aire e Candeeiros.
Ein Stalagmit ist der vom Boden einer Höhle emporwachsende Tropfstein. Sein Gegenstück ist der von der Decke hängende Stalaktit, und Stalagnat, wenn beide Typen zusammengewachsen sind.
Winterplan: von Sept. bis Jun. - von 10 Uhr bis 17 Uhr - Montags geschlossen.
Sommerplan: Juli und Aug. - von 10 Uhr bis 18 Uhr 30 - täglich geöffnet.
Autobahn A 1 - Abfahrt in Torres Novas, dann in Richtung Alcanena und Moitas-Venda weiterfahren, dort nach links abbiegen,
etwa 50 Meter weiter, nach rechts abbiegen bis zum Ort Serra de Santo Antonio, immer den Schildern folgen (Grutas de Santo Antonio).
www.grutassantoantonio.com (Seite teilweise in Deutsch und Englisch vorhanden)
Kloster "Santa Maria da Vitoria" in Batalha
Foto: (c) amaianos
Hotels, Landhotels in Batalha Umgebung und Leiria
Hotel "Mestre Afonso Domingues"
Adresse: Largo Mestre Afonso Domingues, 6 - Batalha
Das Hotel liegt im Zentrum gegenüber des Klosters "Santa Maria da Vitória".
www.hotel.mestreafonsodomingues.pt
Hotel "Villa Batalha"
Tennisplatz, Sauna, Solarium, Spa/Wellnesscenter,
Massage, Whirlpool, Bibliothek, Dampfbad/Türkisches Bad, Innenpool.
Ausser den 93 Zimmern gibt es im Hotel Villa Batalha das feinste Wellness-Center
der Region, sowie Tennis- und Padellplätze, ein Putting Green mit weiterem Pitch- und Puttmöglichkeiten.
Adresse: Rua D. Duarte I, Nr.248, Batalha
Email: geral@hotelvillabatalha.com
www.hotelvillabatalha.com
Hotel "Casa Do Outeiro"
Adresse: Largo Carvalho Do Outeiro 4, Batalha
Dieses Hotel besticht
durch die schöne Aussicht auf das Kloster Santa Maria da Vitoria
"Sehr gutes Frühstück, angenehme Atmosphäre, herrlicher Blick auf die Kathedrale in Batalha, Swimmingpool"
www.casadoouteiro.com
Bed Breakfast "Casa Ceedina"
An der "Silber Küste"
Portugals mit Aussicht über Weinberge und Olivenbäume und nur ein paar Minuten von
Batalha - Gästehaus "Casa Ceedina"
Die Zimmer haben Blick auf den Garten und Schwimmbad. Jedes Zimmer hat seine eigene Terrasse.
Cees de Winter - Dini Olijerhoek - Rua do Malta 3
Casal do Quinta - Batalha
www.charmio.de/detail/bb-casa-ceedina-batalha
"Casa Da Nora" in Batalha/Leiria
Früher ein Restaurant/Weinhaus, nun ein kleines, behagliches Hotel. Mitten in einer idyllischen Umgebung am Fluss Liz gelegen.
Als ein bezaubernder Ort bietet dieses Hotel komfortable Zimmer und typisch portugiesische Gerichte.
Schwimmen im Pool oder im Fluss - 5 km vom Zentrum Leirias entfernt.
Largo José Marques da Cruz 8 - Cortes (Leiria)
www.casadanora.com
Padeira de Aljubarrota - Legende "Bäckerin von Aljubarrota"
Bäckerin von Aljubarrota
Aljubarrota gehörte zur der Abtei »
Alcobaça, die zwischen 1163 und 1167 das
Nutzungsrecht erhielt. Es wird angenommen, dass Aljubarrota aber bereits auf römische Siedlungen zurückgeht.
In die portugiesische Geschichte ging Aljubarrota durch die im Jahre 1385 nach ihr benannte "Schlacht von
Aljubarrota" ein, als in einer Schlacht zwischen Portugal
und Kastilien über die Unabhängigkeit der siegreichen Portugiesen entschieden wurde.
Die Bäckerin von Aljubarrota hiess in Wirklichkeit
Brites de Almeida, sie soll angeblich
6 Finger an einer Hand gehabt haben und war der Überlieferung nach nicht
mit Schönheit geschlagen.
Sie ist in Portugal eine legendäre Person, eine Heldin, deren Name 1385, mit dem Sieg der portugiesischen Truppen bei Aljubarrota
über die kastillischen, zahlenmässig überlegenen Truppen verbunden ist.
Sie soll mit ihrer Bäckerkelle sieben (?) Spanier erschlagen haben, die sich in ihrem Backofen versteckt hatten.
Wie erzählt wird, soll
Brites de Almeida nach diesem Vorfall eine Gruppe Frauen zusammengetrommelt und in Form einer Miliz
alle Feinde, derer sie habhaft werden konnten, ohne Erbarmen niedergemacht haben.
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