Sertã - Dornes - Cernache do Bonjardim
Zentralportugal,
Pinhal Interior Sul,
Distrikt: Castelo Branco,
Landkreis: Sertã
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Sertã ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises.
Die umliegenden Nachbarkreise sind:
»
Pampilhosa da Serra
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Oleiros
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Proença-a-Nova
»
Mação
»
Vila de Rei
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Ferreira do Zêzere
»
Figueiró dos Vinhos
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Pedrógão Grande.
Sertã
Burg von Sertã
Der Legende nach wurde der Bau der Burganlage von
Sertório, einem verbannten römischen Heerführer im Exil um 74 vor Christus, der sich zusammen mit den Lusitanen gegen die
römischen Einmarsch auf der Iberischen Halbinsel stellte, in Angriff genommen. Die Festung soll nach mündlichen Überlieferungen von römischen Soldaten angegriffen worden sein und Sertório getötet.
So ist überliefert, dass seine Frau,
Celinda, gerade dabei war, Eier in einem ölgefüllten Kessel zu braten.
Erbost über den Tod ihres Mannes, soll sie das kochende Öl über die Angreifer ausgeschüttet und dabei einige von ihnen getötet und andere geblendet haben.
Römische Brücke in Sertã
Diese sehr gut erhaltene Brücke (Ponte da Carvalha) über den Fluss "Ribeira da Sertã" hat 6 Bögen und ist insgesamt 64 Meter lang.
Badestrand am Fluss
"Praia Fluvial da Ribeira Grande"
Der Badestrand befindet sich direkt in Sertã am Ufer des Flusses "Ribeira da Sertã" neben dem Schwimmbad. Vorhanden sind: Picknickpark, Spielplatz und Grillgelegenheit.
Carvalha
Dieser Ort in Sertã mit Blick auf die römische Brücke, am rechten Ufer des Flusses gelegen, hat seine Bezeichnung von den Eichenbäumen erhalten, die hier zu Beginn des vorigen Jahrhunderts angepflanzt wurden.
Aussichtspunkt "Alto da Bela Vista"
Der Aussichtspunkt befindet sich zwischen der Gemeinde
Sertã und
Cumeada, ist eine Anhöhe, von der man einen wunderbaren Rundblick auf Sertã und die bergige grüne Landschaft hat.
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Sertã
Diese Legende hat dem späteren Landkreis den Namen "Sertã" gegeben, denn Sertã bedeutet im übertragenen Sinn: Kessel.
Die Geschichte findet sich im Stadtwappen von Sertã wieder: "Sartago Sternit Sartagine Hostes".
Archäologischen Grabungen zufolge weisen reale Spuren jedoch auf die Zeit der
islamischen Besetzung und wohl auch den Bau der Festung im 10. und 11. Jahrhundert hin. Die Legende und der angeblich römische oder lusitanische Ursprung der Burg konnte nicht nachgewiesen werden. Im Inneren der Burg befindet sich die Kapelle "S. João Baptista" aus dem 17. Jahrhundert, nachweislich auf den Grundfesten einer alten mittelalterlichen Kirche errichtet.
Kloster Santo António
"Convento de Santo António"
Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert vom Franziskanischen Orden errichtet.
Nachdem die Mönche das Kloster aufgegeben hatten, war es lange Zeit in privatem Besitz. Im Moment ist dort die Polizeiwache der Stadt untergebracht.
Schieferwand mit Felszeichnungen
aus der Bronze/Eisenzeit
Diese Schieferwand mit den kreisförmigen Ritzzeichnungen
befindet sich nahe beim Dorf "Relvas" in der Gemeinde Ermida im Landkreis Sertã.
Fotos Felszeichnungen :
http://flickriver.com/photos/vmanso/5140665753/
Feste Sertã
- Nossa Sra dos Remédios (August)
- Nossa Sra da Confiança (September)
- Semana Santa (Ostern)
- S. João e S. Pedro (Juni)
- St. Estevão (August)
- Nossa Sra do Pranto - in Dornes (August)
Restaurant Sertã
Auch wenn man als Portugalkenner zahlreiche Restaurants in ganz Portugal ausprobiert hat, muss dem Restaurant an der
römischen Brücke (Ponte Velha") bescheinigt werden, dass man dort am besten, allerbesten speist. Das Restaurant selbst erscheint befremdlich überdeminsioniert,
aber wer die Augen davor verschliesst und sich durch die Speisekarte durchfuttert (Achtung: die Portionen sind riesig), wird nicht enttäuscht sein. Unbedingt essen sollte man die köstliche Fischsuppe und natürlich Maranhos. (Montags geschlossen)
www.santosemarcal.pt (Seite in portugiesisch)
"Cernache do Bonjardim" und Gemeinde "Palhais"
Der Name "Bonjardim" (Guter Garten) entstand wahrscheinlich, weil die Region und der Ort wie ein grosser Garten erscheint: liebliche Landschaften, reiche Wasservorkommen, Obsthaine und Olivenplantagen. In Cernache do Bonjardim ist
Nuno Álvares Pereira am 24. Juni 1360 geboren, der spätere Held von Aljubarrota.
1791 wurde hier unter König D. João V. ein
religiöses Seminar (Seminário do Crato) gegründet, welches ab 1855 als Ordensschule unter der Leitung der Missionsgesellschaft von Boa Nova "Sociedade Missionária" noch existiert.
Hier wird auch Weinanbau betrieben, siehe die Marke "Terras de D. Nuno"
Besichtigen kann man die Kirche aus dem 16. Jahrhundert, sie
ist dem "Heiligen Sebastian" gewidmet.
Stausee "Albufeira de Castelo de Bode"
Der Stausee "Castelo de Bode" ist die grösste und landschaftlich schönste Talsperre Portugals. Ein beachtlicher Teil befindet sich im Landkreis Sertã.
Wasserläufe zwischen dem Stausee "Bouçã" und "Castelo Bode"
Zwischen den beiden Stauseen "Bouçã" und "Castelo Bode" schlängelt sich geruhsam der Fluss im Landkreis Sertã durch grüne Landschaften hindurch. Ideal für Wanderungen und spaziergänge sollte man auch die einsamen Dörfer am Wegesrand besuchen.
Nautik-Club "Clube Naútico do Trisio"
Der Nautik-Club mit Geschäft, Bootsverleih, Badestrand befindet sich in der Gemeinde Palhais, im Ort Trisio an den Ufern vom Zezere.
www.centronauticozezere.com
Gemeinde Marmeleiro
In der Gemeinde Marmeleiro befindet sich der Badestrand am Fluss
"Praia fluvial da Azinheira" an der Strasse E.N. 244 zwischen dem Dorf "Marmeleiro" und "São João do Peso", an der Brücke welche die Landkreise Sertã und Vila de Rei verbindet.
Gemeinden Troviscal und Ermida
Gebirge "Serra do Cabeço Rainho"
Der höchste Punkt mit 1080 Metern im Landkreis Sertã befindet sich im Gebirge "Cabeço Rainho". Hier beginnt auch der Nachbarkreis Oleiros.
Von den Höhen herab hat man einen spektakulären Rundblick auf die Berge der Gebirge Alvéolos, Moradal und Gardunha.
Badestrand am Fluss "Praia fluvial Troviscal"
Dieser Badestrand am Fluss befindet sich in der Gemeinde Troviscal an einer Brücke gleichen Namens. Das Wasser ist kristallklar und die Landschaft lädt zum Wandern und ausruhen ein. Es stehen ein Picknickpark, sanitäre Anlagen und Spielplatz für die Kleinsten zur Verfügung.
Pedrógão Pequeno/Grande und Stausee Cabril
Foto: (c) cm-pedrogaogrande.pt
Die kleinen typisch portugiesischen Orte "Pedrógão Pequeno" und "Pedrógão Grande" befinden sich nördlich von Sertã (Strasse IC8) am
Fluss Zêzere (entspringt im Gebirge "Serra da Estrela), nah beim Stausee und dem landschaftlich wunderschönem Tal
Cabril. Sie ist bekannt als "Schmuckstück der Region Beira Baixa". Weit oben auf der Anhöhe "
Monte da Senhora da Confiança" steht eine Kapelle gleichen Namens,
wo im September grossartige religiöse Prozessionen stattfinden.
Am
Stausee Cabril (1950 errichtet mit einem Stausee von 55 km Länge und 2023 ha Wasserfläche) gibt es einen gepflegten Campingplatz mit kleinem Swimmingpool und natürlich wunderbarer Bedegelegenheit im See.
Am Talausgang von Cabril bildet der Fluss Zezere zahlreiche Stromschnellen und Wasserfälle, zu besichtigen ist die alte
Brücke "Ponte Filipina" und die
Wassermühle "Moinho das Freiras" (Nonnenmühle genannt). Das Tal ist von aussergewöhnlicher Schönheit, so wurde es von den portugiesischen Malern
José Malhoa und
Alfredo Keill mehrfach gemalt.

Campingplatz Pedrógão Grande, 120 Plätze, Schatten, Swimmingpool, Supermarkt, Café, Tennisplatz |
» Tel: (+351) 236 485 459
Hotels und Gästehäuser im Landkreis Sertã
Hotel "Vale da Ursa"
Das Hotel befindet sich leider
im Umbau, Wiedereröffnungsdatum
unbekannt
Estrada Nacional 238, Km 23
Vale da Ursa,
Cernache do Bonjardim
Telefon : +351 274 802 981
Fax : +351 274 802 982
Albergue do "Bonjardim"
Das 12 Hektar grosse Weingut
liegt im Dorf Nesperal
Nesperal
www.albergue-do-bonjardim.com
Seite in Deutsch vorhanden
"Quinta dos Farinhas"
Landgut seit 1819
Weinkeller vorhanden
nahe bei Cernache do Bonjardim
im Dorf "Lugar da Povoa"
Cernache do Bonjardim
www.quintadosfarinhas.com
Gästehaus "Lar Verde"
Einfaches, modernes Landhotel
direkt
in Sertã
Recta do Pinhal - Sertã
www.residenciallarverde.com
Hotel da Montanha
Monte de Nossa Senhora da Confiança
Pedrógão Pequeno
www.hoteldamontanha.com
Landgut "Quinta Santa Teresinha"
Cabeçudo
www.santosemarcal.pt
Dornes - Dorf auf einer Halbinsel im Fluss
Wenn man von Tomar aus in Richtung Cernache do Bonjardim und das darauffolgende Sertã fährt, kommt man an
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Ferreira do Zêzere und dem Fluss Zezere vorbei. Auf der rechten Seite,
bevor man über die Brücke fährt (hinter der sich das Hotel ESTALAGEM VALE DA URSA befindet), führt eine kleine Strasse nach Dornes. Nach dem Bau der Talsperre "Castelo de Bode" und dem Anstieg des Wasserspiegels blieb nur ein kleiner Teil des Dorfes als Halbinsel im Stausee erhalten.
Besonders ist die fünfeckige mit Schiefer verkleidete Kirche am höchsten Punkt des Ortes, errichtet auf Geheiss
der Königin Santa Isabel an der Stelle, wo sich vorher ein Turm der Tempelritter befand. Diese Kirche ist in ihrer Architektur einzigartig in Portugal.
Der Ort Dornes am Fluss Zêzere zählt zu den schönsten Landschaften, die man im Landesinneren Portugals besuchen kann.
Am Pfingstsonntag und dann an verschiedenen anderen Sonntagen bis in den September hinein finden Feste zu Ehren der "Nossa Senhora do Pranto" statt.
In Dornes kann man Kanus und Fahrräder ausleihen, in privaten Unterkünften übernachten, schwimmen, angeln und die hervorragende Gastronomie geniessen.
Flussfisch "Achegã" (Forellenart) und Restaurants in Dornes
Dieser Flussfisch wurde in den Stausee Castelo de Bode ausgesetzt und ist heute das Hauptgericht in Dornes.
Er wird, frisch gefangen über Holzkohle gegrillt oder gebraten und mit Tomatenreis serviert.
Restaurante da Elvira/Fonte de Cima - Rua Amadeu Garcês - Dornes
Restaurant "Odnil" -
Avenida Nossa Senhora do Pranto, Carril - Dornes
Café, Bar und Kunstgalerie in Dornes
Artefactos - Café e Galeria de Arte
Rowan and Richard Carresi
Rua Nossa Senhora do Pranto - Dornes
Honig aus Dornes
APIF-Apicultura
Rua dos Círios - Zorro - Dornes
Tel. Clotilde: (+351) 933 190 225
Landhotel Dornes
Landhotel "Casa Wladival"
Das Landhotel "Casa Wladival" hat eine einmalige Lage am Fluss, inklusive
eigenem Steg und Ruderboot. Das Personal, nicht zuletzt Wladimir und Valdemar selbst, ist sehr offen und freundlich. Die Zimmer sind traumhaft...
Casa Wladival -
Rua da Barca - Dornes -
www.casawladival.com
Legende Dornes
(c) 07janeka
Dornes gehörte vor vielen Jahrhunderten der Königin Santa Isabel, Frau des Königs D. Dinis.
Der Verwalter des Besitzes hiess
Guilherme de Paiva. Diesem Mann wurde übernatürliche Fähigkeiten nachgesagt.
So soll er einmal zu Fuss von einem Flussufer zum anderen gegangen sein.....immer auf seinem Umhang, den er vor sich ausbreitete.
Eine andere Legende berichtet, dass Guilherme de Paiva eines Tages bei der Jagd aus dem dichten Wald qualvolles Gejammere hörte.
Er suchte, fand aber nichts. Am nächsten Tag kehrte er an die Stelle zurück. Wieder vernahm er die schmerzvollen Laute und erneut konnte er nicht ihren Ursprung finden. Daraufhin kehrte er nach Coimbra zurück und erbat eine Audienz bei der Königin D. Isabel.
Die Königin sah ihn und fragte:
Konnst du wegen der Schmerzeslaute im Wald, Guilherme ?
Wundere dich nicht, seit Tagen träume ich davon und ich weiss, worum es sich handelt."
"Was ist es also ? Seit Tagen suche ich und finde nichts"
"Ja, ich weiss. Gott hat es mir im Traum erklärt. Du wirst wieder hingehen und eine Darstellung der trauernden Maria finden, sie hat ein totes Kind in ihren Armen."
Guilherme tat, wie ihm geheissen und fand auch wirklich das Abbild der Schmerzensmutter mit dem toten Kind. Später liess die Königin das Bild in einem uralten fünfeckigen Turm aufstellen und Glocken anbringen.
Die Bevölkerung begann um den Turm Häuser zu errichten, was der Beginn des Dorfes Dornes war.
Die Kirche "Nossa Senhora do Pranto" mit dem Turm und dem Abbild der Heiligen kann man noch heute besichtigen.
(c) cm-serta.pt
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